Life Coach Certification

Sachverständige der EFSA empfehlen die Weiterentwicklung der Sicherheitsbewertung von in Lebensmittel­kontaktmaterialien verwendeten Stoffen, einschließlich der Einführung eines umfassenderen Ansatzes zur Abschätzung der Verbraucherexposition,

insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder. Die EFSA erstellte diesbezüglich ein Gutachten und schlägt darin u.a. vor, die Leitlinien bezüglich der Datenanforderungen für die Bewertung besagter Stoffe in der Zukunft zu aktualisieren.

Nachstehend einige Ergebnisse und zentrale Vorschläge des Gutachtens:     

  • Die Ermittlung und Bewertung aller migrierenden Stoffe sollte sich mehr auf die fertigen Materialien und Gegenstände sowie deren Herstellungsprozess konzentrieren, und weniger auf die verwendeten Stoffe.
  • Zur besseren Abschätzung der Verbraucherexposition schlagen die EFSA-Sachverständigen vor, ausgehend vom Lebensmittelverzehr von Säuglingen und Kleinkindern vier Standardkategorien für Lebensmittel einzuführen, deren Verzehrsmengen ungefähr 9-, 5-, 3- und 1,2-mal höher angesetzt werden als der aktuelle Standardwert (d.h. 17 Gramm/Kilogramm Körpergewicht pro Tag). Die Verwendung dieser Standardkategorien würde ein höheres Schutzniveau für Verbraucher bieten, insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder.
  • Die erforderliche Menge an Toxizitätsdaten sollte im Verhältnis stehen zur voraussichtlichen Exposition von Menschen. Das CEF-Gremium schlägt drei Schwellenwerte für die menschliche Exposition vor – 1,5, 30 und 80 Mikrogramm/Kilogramm Körpergewicht pro Tag – bei deren Erreichen jeweils zusätzliche Toxizitätsdaten erforderlich werden. Dies gilt grundsätzlich für alle migrierenden Stoffe, also sowohl absichtlich als auch unabsichtlich eingebrachte Stoffe (einschließlich Oligomere).
  • Die Genotoxizitätsprüfung von Stoffen, die in Lebensmitte­lkontaktmaterialien verwendet werden, sollte obligatorisch sein, selbst wenn ihr Übergang in Lebensmittel nur zu einer geringen Exposition führt. Alternativmethoden zu Tierversuchen könnten größere Bedeutung für die Sicherheitsbewertung von NIAS gewinnen.

Empfehlungen

Sachverständige der EFSA empfehlen die Weiterentwicklung der Sicherheitsbewertung von in Lebensmittel­kontaktmaterialien verwendeten Stoffen, einschließlich der Einführung eines umfassenderen Ansatzes zur Abschätzung der Verbraucherexposition,

insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder. Die EFSA erstellte diesbezüglich ein Gutachten und schlägt darin u.a. vor, die Leitlinien bezüglich der Datenanforderungen für die Bewertung besagter Stoffe in der Zukunft zu aktualisieren.

Nachstehend einige Ergebnisse und zentrale Vorschläge des Gutachtens:     

  • Die Ermittlung und Bewertung aller migrierenden Stoffe sollte sich mehr auf die fertigen Materialien und Gegenstände sowie deren Herstellungsprozess konzentrieren, und weniger auf die verwendeten Stoffe.
  • Zur besseren Abschätzung der Verbraucherexposition schlagen die EFSA-Sachverständigen vor, ausgehend vom Lebensmittelverzehr von Säuglingen und Kleinkindern vier Standardkategorien für Lebensmittel einzuführen, deren Verzehrsmengen ungefähr 9-, 5-, 3- und 1,2-mal höher angesetzt werden als der aktuelle Standardwert (d.h. 17 Gramm/Kilogramm Körpergewicht pro Tag). Die Verwendung dieser Standardkategorien würde ein höheres Schutzniveau für Verbraucher bieten, insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder.
  • Die erforderliche Menge an Toxizitätsdaten sollte im Verhältnis stehen zur voraussichtlichen Exposition von Menschen. Das CEF-Gremium schlägt drei Schwellenwerte für die menschliche Exposition vor – 1,5, 30 und 80 Mikrogramm/Kilogramm Körpergewicht pro Tag – bei deren Erreichen jeweils zusätzliche Toxizitätsdaten erforderlich werden. Dies gilt grundsätzlich für alle migrierenden Stoffe, also sowohl absichtlich als auch unabsichtlich eingebrachte Stoffe (einschließlich Oligomere).
  • Die Genotoxizitätsprüfung von Stoffen, die in Lebensmitte­lkontaktmaterialien verwendet werden, sollte obligatorisch sein, selbst wenn ihr Übergang in Lebensmittel nur zu einer geringen Exposition führt. Alternativmethoden zu Tierversuchen könnten größere Bedeutung für die Sicherheitsbewertung von NIAS gewinnen.

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