Life Coach Certification

Neue Diskussionen zu rechtlichen Mindest- und Höchstgehalten für Vitamine und Mineralstoffe auf EU-Ebene sind auf Basis aktueller wissenschaftlicher und methodischer Erkenntnisse Mitte 2021 wieder angestoßen worden.

Die EU-Kommission erteilte der EFSA in diesem Zusammenhang bereits mehrere Mandate zur Neubewertung der tolerierbaren täglichen Höchstaufnahmemengen (Tolerable Upper Intake Level; UL) folgender Mikronährstoffe:

  • Vitamin A
  • Vitamin B6
  • Folsäure/Folat
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Eisen
  • ß-Carotin
  • Mangan
  • Selen

Die Bewertungen bzgl. der Festlegung von ULs für diese neun Vitamine bzw. Mineralstoffe sollen voraussichtlich Ende 2022/Anfang 2023 abgeschlossen sein.

Auch die Leitlinien bzgl. der Festlegung von ULs für Vitamine und Mineralstoffe des Scientific Committee on Food (SCF) werden derzeit von der EFSA aktualisiert. Der erste Leitlinienentwurf wurde bereits im Januar 2022 veröffentlicht und soll in einer einjährigen Pilotphase im Rahmen der Neubewertungen der ULs für die neun mandatierten Mikronährstoffe getestet werden. Die aus diesen Bewertungen gewonnenen Erkenntnisse sollen gemäß EFSA bei Bedarf als Basis für eine weitere Ergänzung bzw. Überarbeitung der aktualisierten Leitlinie dienen. Die Frist für die Finalisierung der Leitlinieist auf Ende 2023 festgelegt.

Hintergrund für die Erteilung der oben genannten Mandate an die EFSA sind die Vorgaben der Verordnung 1925/2006 sowie der Richtlinie 2002/46/EG, wonach eine EU-Regelung über Höchst- und Mindestgehalte für Vitamine und Mineralstoffe in angereicherten Lebensmitteln bzw. Nahrungsergänzungsmitteln vorgesehen ist. In den genannten Rechtsvorschriften werden u.a. Kriterien festgelegt, welche bei der Festlegung dieser Höchst- und Mindestgehalte zu berücksichtigen sind, darunter die Heranziehung von ULs für Vitamine und Mineralstoffe, welche durch eine wissenschaftliche Risikobewertung ermittelt wurden.

Die weiteren Entwicklungen in den kommenden Jahren gilt es im Blick zu behalten.

Empfehlungen

Neue Diskussionen zu rechtlichen Mindest- und Höchstgehalten für Vitamine und Mineralstoffe auf EU-Ebene sind auf Basis aktueller wissenschaftlicher und methodischer Erkenntnisse Mitte 2021 wieder angestoßen worden.

Die EU-Kommission erteilte der EFSA in diesem Zusammenhang bereits mehrere Mandate zur Neubewertung der tolerierbaren täglichen Höchstaufnahmemengen (Tolerable Upper Intake Level; UL) folgender Mikronährstoffe:

  • Vitamin A
  • Vitamin B6
  • Folsäure/Folat
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Eisen
  • ß-Carotin
  • Mangan
  • Selen

Die Bewertungen bzgl. der Festlegung von ULs für diese neun Vitamine bzw. Mineralstoffe sollen voraussichtlich Ende 2022/Anfang 2023 abgeschlossen sein.

Auch die Leitlinien bzgl. der Festlegung von ULs für Vitamine und Mineralstoffe des Scientific Committee on Food (SCF) werden derzeit von der EFSA aktualisiert. Der erste Leitlinienentwurf wurde bereits im Januar 2022 veröffentlicht und soll in einer einjährigen Pilotphase im Rahmen der Neubewertungen der ULs für die neun mandatierten Mikronährstoffe getestet werden. Die aus diesen Bewertungen gewonnenen Erkenntnisse sollen gemäß EFSA bei Bedarf als Basis für eine weitere Ergänzung bzw. Überarbeitung der aktualisierten Leitlinie dienen. Die Frist für die Finalisierung der Leitlinieist auf Ende 2023 festgelegt.

Hintergrund für die Erteilung der oben genannten Mandate an die EFSA sind die Vorgaben der Verordnung 1925/2006 sowie der Richtlinie 2002/46/EG, wonach eine EU-Regelung über Höchst- und Mindestgehalte für Vitamine und Mineralstoffe in angereicherten Lebensmitteln bzw. Nahrungsergänzungsmitteln vorgesehen ist. In den genannten Rechtsvorschriften werden u.a. Kriterien festgelegt, welche bei der Festlegung dieser Höchst- und Mindestgehalte zu berücksichtigen sind, darunter die Heranziehung von ULs für Vitamine und Mineralstoffe, welche durch eine wissenschaftliche Risikobewertung ermittelt wurden.

Die weiteren Entwicklungen in den kommenden Jahren gilt es im Blick zu behalten.

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